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Der «Portugiese» Christoph Kolumbus

in Castilla


Antonio Rumeu de Armas

Der «Portugiese» Christoph Kolumbus in Castilla

Übersetzt von Michael Wienken

1. Auflage, 2025

124 Seiten, Hard Cover, 20,00 €

ISBN: 978-3-9825511-4-2

Der «Portugiese» Christoph Kolumbus in Castilla

Der Autor Antonio Rumeu de Armas stößt auf ein Dokument, genauer gesagt auf einen Eintrag in einem Kassenbuch, in welchem die Almosenzahlungen der Königin Isabel I de Castilla festgehalten wurden. Unter diesen Einträgen ist auch einer vom 18. Oktober 1487 in Linares, 120 Kilometer östlich von Córdoba. Es fehlt zwar der Name des Begünstigten, aber seine Nationalität ist bekannt und notiert: „Portugiese“. Ergänzend wurde von der Königlichen Ver-waltung noch hinzugefügt, dass es sich dabei um den Portugiesen handelte, der sich in jenen Tagen am Königlichen Hof aufgehalten hat. Hiermit sind jene Tage des Königlichen Hofes in Málaga (September 1487) oder in Córdoba (Oktober 1487) gemeint. Dies ist genau jene Zeit, in welcher der mittellose Seefahrer Christoph Kolumbus mit den Monarchen von Castilla und Aragón an jenen Orten erneut über sein Vorhaben gesprochen hat, Las Indias auf dem Seeweg über die Westroute zu erreichen. Wie aber kam man dazu, den zukünftigen Entdecker von Amerika als Portugiesen einzuordnen?

Dies und vieles mehr aus der Zeit von 1451 bis 1492 – von seiner Geburt, über seine Ankunft in Portugal und über seine Weiterreise nach Castilla, bis zu seiner ersten Entdeckungsfahrt – wird auf die Probe gestellt.

War Christoph Kolumbus wirklich ein Portugiese?

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